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Forschungsschwerpunkte

  • “Big Data” hat sich zu einem wichtigen Teil sozio-ökonomischen Lebens entwickelt.
  • Unsere Forschung konzentriert sich auf Anwendungen der Analyse großer Datenmengen, wie zum Beispiel Ansätze des maschinellen Lernens, auf Probleme mit Big Data.

- Der Schwerpunkt “Smart Cities & Industries Group”

- Der Schwerpunkt “Finance Research Group”

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  • Unser analytischer Fokus konzentriert sich rund um Themen der Big-Data-Forschung. Dabei streben wir nach wissenschaftlicher Exzellenz - mit Hilfe von interdisziplinären Forschungsteams mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen aus den Bereichen Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Informationssysteme, Verhaltensökonomie und Jura bis hin zu Elektrotechnik.
  • Zahlreiche “best paper”-Auszeichnungen, hochkarätige Veröffentlichungen, Topplatzierungen in Rankings und renommierte Stipendien für unsere Doktoranden spiegeln unseren Fokus auf wissenschaftliche Exzellenz wider. Gleichzeitig stehen Geospin und TonalityTech, zwei Ausgründungsprojekte unseres Lehrstuhls, für die Anwendungs-relevanz unserer Forschung durch die Entwicklung von vermarktbaren Lösungen, die auf unserer Forschung basieren.
  • Unter dem Begriff Big Data wird die massiv zunehmende Menge an Informationen in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft verstanden. Diese digital gespeicherten Daten, die weltweit bereits die Zettabyte Grenze überschritten haben, werden üblicherweise mit den 4 Vs charakterisiert: Danach bezeichnet Big Data massive, kontinuierlich wachsende Datensammlungen (Volume) im Tera bzw. Petabyte Bereich, die in unterschiedlichen Formaten (z.B. Text, Video, strukturierte Daten) vorliegen (Variety) und innerhalb von Millisekunden abgeändert werden (Velocity). Typischerweise ist der Wahrheitsgehalt dieser Daten nicht gesichert, was die Nutzung erschwert (Veracity).
  • Bei vielen Anwendungen wie etwa Soziale Netzwerke (z.B. Twitter, Instagram), Sensordaten (wie etwa RFID bzw. Smart Metering) oder Bevölkerungserfassungen (bspw. Zensus) fallen Datensätze an, die unter die Definition Big Data fallen. Die Analyse dieser riesigen Datenmengen bietet offenkundig in allen Bereichen des Lebens große Chancen. Auch aus methodischer Sicht kann Big Data als neues Forschungsparadigma angesehen werden, da Entscheidungen rein datengetrieben ohne zugrunde liegende Theorie getroffen werden können. Allerdings stellt die Analyse eine enorme Herausforderung für die Wirtschaftsinformatik dar, da einerseits Algorithmen benötigt werden, die die riesigen, heterogenen Datenmengen bewältigen können. Andererseits muss gewährleistet sein, dass die Zusammenhänge in den Daten nicht zufällig, sondern kausal begründet sind.